… heute war es soweit.
Gestern früh hat es in Strömen geregnet, von 6:30 bis sicher 9:30 Uhr. Aber mein Tag war ohnehin wieder ohne konkreten Plan, somit habe ich mich angepasst.
Und je länger der Tag wurde, umso schöner wurde es. So schön, dass sich ein Sonnenuntergang ausgegangen ist, der erste seit ich hier bin. Der Halbmond und viele Sterne am Abend waren sogar zu sehen… es hat sonst jeden Abend und Nacht geregnet.
Gestern nicht…
Und somit war meine Hoffnung groß, dass sich auch heute in der Früh nicht wie üblich der ganze Dunst und Wolken rauf an die Berge schmiegt, sondern es klar bleibt.
Also Tagwache um 4:45 Uhr, und los Richtung Friedens-Stupa, wo ich diese Woche schon mal war, … ohne Weitsicht.
Heute war es angerichtet, niemand da außer mir… frag mich, wo alle immer sind ;-).
Es war so unglaublich schön, faszinierend, atemberaubend – wenn auch weit weg und eigentlich unvorstellbar, dass da ein paar der höchsten Berge der Welt vor mir stehen.
Der markante spitze Gipfel ist der Machhapuchhre, der „Fishtail“, einer der heiligsten Berge Nepals. Er gilt als Sitz des Gottes Shiva (Gott der Zerstörung und Erneuerung) und darf bis heute nicht bestiegen werden.
Und was so cool noch dazu kommt, eigentlich wäre ich gestern den 19.9. heimgeflogen, das war ursprünglich mein Rückflug. Vor ein paar Wochen habe ich aber den Rückflug auf 22.9. umgebucht – intuitiv, ohne besonderen Plan oder Grund. Einfach weil ich dachte, ein paar Tage mehr ist besser.
JETZT weiß ich warum 🤩. Wäre ich gestern heimgeflogen, hätte ich dieses Panorama nicht gesehen …
Heute geht es mal zurück nach Kathmandu, wo ich morgen früh nochmal die Gelegenheit habe, den Mountain Flight am Everest und Himalaya vorbei, zu wiederholen.
